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Video für sanierungsbedürftige Immobilien: Wie Immobilienmakler das Potenzial verkaufen, ohne den Zustand zu verstecken
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Video für sanierungsbedürftige Immobilien: Wie Immobilienmakler das Potenzial verkaufen, ohne den Zustand zu verstecken

28. Oktober 20265 Min. Lesezeit

Jeder Makler kennt diesen Auftrag: ein Reihenhaus aus den 60er-Jahren mit Originalküche, abgetretenem Teppichboden, alten Holzfenstern und dem Geruch eines Hauses, das monatelang leer stand. Die Fotos wirken trist, das Inserat bekommt wochenlang keine Anfragen, und der Eigentümer fragt, ob es am Preis liegt.

Oft liegt es an der Präsentation. Ein Sanierungsobjekt konkurriert nicht mit den modernisierten Häusern in derselben Straße. Es spricht eine andere Zielgruppe an – Menschen, die genau das suchen: gute Bausubstanz, gute Lage und Spielraum für Wertsteigerung. Video ist das beste Werkzeug, um diesen Spielraum sichtbar zu machen.

Wer kauft sanierungsbedürftige Immobilien?

  • Investoren, die kaufen, sanieren und weiterverkaufen oder vermieten. Sie wollen Zahlen: Wohnfläche, Preis pro Quadratmeter, geschätzte Sanierungskosten.
  • Ersterwerber, die sich ihre Wunschlage nur leisten können, wenn sie selbst Hand anlegen.
  • Käufer, die individuell gestalten wollen und lieber weniger zahlen, als eine Renovierung mitzukaufen, die nicht ihrem Geschmack entspricht.

Alle drei haben eines gemeinsam: Sie haben keine Angst vor Handwerkern. Sie haben Angst vor Überraschungen.

1. Ehrlichkeit zuerst: Zeigen Sie den echten Zustand

Die Versuchung ist groß, nur die schönen Perspektiven zu filmen und das alte Bad auszulassen. Tun Sie es nicht. Käufer von Sanierungsobjekten lesen Videos genau; fehlt ein Raum, vermuten sie das Schlimmste. Und wer sich bei der Besichtigung getäuscht fühlt, geht ohne Angebot.

Zeigen Sie alles – auch sichtbare Feuchtigkeit, die alte Küche und veraltete Leitungen. Entscheidend ist die Einordnung: „Originalküche, bereit für ein neues Konzept“ ist eine Information; ein schneller Schnitt in den nächsten Raum weckt Misstrauen.

2. Vorbereitung vor dem Dreh

  • So viel wie möglich ausräumen. Alte Möbel und Kram lassen die Immobilie schlechter aussehen und verstecken die tatsächliche Fläche.
  • Gründlich reinigen. Ein altes, sauberes Haus wirkt wie ein Projekt; ein altes, schmutziges Haus wirkt wie ein Problem.
  • Alle Fenster und Rollläden öffnen und am Vortag gut lüften. Tageslicht ist der beste Freund eines Altbaus.
  • Defekte Glühbirnen ersetzen und schwere Vorhänge abnehmen.

3. Was Sie hervorheben sollten

  • Bausubstanz und Fläche: gerade Wände, großzügige Räume, echte Quadratmeter.
  • Licht und Ausrichtung: filmen Sie, wenn die Sonne hereinscheint.
  • Deckenhöhe: im Hochformat oder mit langsamem Schwenk nach oben zeigen.
  • Originale Details: Dielenböden, Fischgrätparkett, alte Fliesen, Stuck, Kassettentüren, Naturstein. Genau danach suchen Käufer mit Vorstellungskraft.
  • Grundrisspotenzial: nicht tragende Wände für eine offene Küche, ausbaufähiges Dachgeschoss, Anbaumöglichkeiten (vorbehaltlich Genehmigung).
  • Außenbereich und Lage: Garten, Nebengebäude, Straße, ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten.

4. Die Reihenfolge der Einstellungen

  1. Aufhänger: der stärkste Trumpf in den ersten 3 Sekunden – das Licht im Wohnzimmer, die Dielen, der Ausblick oder der Garten.
  2. Fassade und Eingang, damit der Zuschauer sich orientiert.
  3. Wohnbereiche in weiten Einstellungen, die Fläche und Licht zeigen.
  4. Küche und Bad, ehrlich und kurz, mit einer Einblendung zum Potenzial.
  5. Schlafzimmer und Abstellräume.
  6. Originale Details in Nahaufnahme.
  7. Garten und Umgebung zum Abschluss.

5. „Ist-Zustand und Potenzial“: Einblendungen, die präzise verkaufen

Machen Sie mit Texteinblendungen aus jeder Einstellung eine Chance: „Nicht tragende Wand – offene Küche möglich“, „Originale Holzdielen“, „Wohnfläche 112 m²“. Für Investoren ergänzen Sie eine Kostenschätzung pro Quadratmeter oder eine Spanne, immer mit dem Hinweis „unverbindliche Schätzung, Angebote einholen“.

Mit imovpro.ai erstellen Sie das Video in wenigen Minuten direkt aus den Objektfotos – mit Texteinblendungen, Musik und KI-Sprecherstimme. Ideal, um verschiedene Versionen für verschiedene Zielgruppen zu testen.

6. KI-Visualisierungen: ja, aber gekennzeichnet

Eine Visualisierung des sanierten Wohnzimmers oder virtuelles Home Staging hilft Käufern, sich das Ergebnis vorzustellen. Sie muss aber eindeutig gekennzeichnet sein: Blenden Sie „Visualisierung – Beispielbild“ ein, wann immer sie erscheint, und zeigen Sie direkt davor den aktuellen Zustand. Eine als echt präsentierte Simulation ist irreführende Werbung und zerstört das Vertrauen bei der Besichtigung.

7. Beispiel für einen Sprechertext (40 Sekunden)

„Dieses Haus braucht Arbeit – und genau deshalb ist es eine Chance. 112 Quadratmeter, drei Seiten frei, Sonne den ganzen Tag. Die originalen Dielen warten nur darauf, abgeschliffen zu werden. Diese Wand ist nicht tragend: Die Küche kann sich zum Wohnzimmer öffnen. Und draußen ein 400 Quadratmeter großer Garten, fünf Minuten zur S-Bahn. Kommen Sie und sehen Sie, was aus diesem Haus werden kann.“

8. Verbreitung: Bringen Sie das Video zu Käufern, die Potenzial kaufen

  • Ihre Investorenkartei: per WhatsApp oder E-Mail, mit den wichtigsten Zahlen direkt in der Nachricht.
  • Handwerker und Architekten, mit denen Sie zusammenarbeiten: Viele haben suchende Kunden.
  • Social Media, gezielt ausgespielt an Menschen mit Interesse an Sanierung und Immobilieninvestment.
  • Immobilienportale, mit „Sanierungsobjekt“ oder „Handwerkerhaus“ in der Überschrift.

Häufige Fehler

  • Räume in schlechtem Zustand weglassen.
  • Visualisierungen ohne Kennzeichnung verwenden.
  • Mit den Möbeln der Vorbesitzer filmen.
  • Spät am Tag bei schwachem, gelbem Licht drehen.
  • Exakte Sanierungskosten ohne Angebot versprechen.
  • Dasselbe Video und denselben Text wie für ein saniertes Objekt verwenden.

Kurze Checkliste

  • ☐ Objekt ausgeräumt, gereinigt und gelüftet
  • ☐ Alle Fenster offen, alle Lampen funktionieren
  • ☐ Stärkster Trumpf in den ersten 3 Sekunden
  • ☐ Alle Räume gezeigt, auch die schlechtesten
  • ☐ Originale Details in Nahaufnahme
  • ☐ Potenzial-Einblendungen und echte Wohnfläche im Bild
  • ☐ Visualisierungen als Beispielbild gekennzeichnet
  • ☐ Direkt an Investoren und Partner verschickt

Häufig gestellte Fragen

Sollte ich eine Schätzung der Sanierungskosten angeben?

Für Investoren ja, als unverbindliche Spanne. Idealerweise holen Sie eine kurze Einschätzung bei einem Handwerker Ihres Vertrauens ein und nennen die Quelle.

Der Eigentümer möchte den Zustand nicht zeigen. Was sage ich ihm?

Erklären Sie, dass Käufer bei der Besichtigung ohnehin alles sehen. Wer es vorher zeigt, spart unnötige Termine und zieht Interessenten an, die den Aufwand bereits akzeptiert haben – und deshalb ernsthafte Angebote machen.

Lohnt sich physisches Home Staging bei einem Sanierungsobjekt?

Selten. Ausräumen und Reinigen bringen mehr. Um die Vorstellungskraft zu wecken, nutzen Sie klar gekennzeichnete digitale Visualisierungen.

Fazit

Ein Sanierungsobjekt verkauft sich nicht über das, was es heute ist, sondern über das, was es werden kann. Das richtige Video zeigt den echten Zustand ehrlich und macht Einstellung für Einstellung deutlich, wo der Wert liegt: Substanz, Licht, originale Details und Lage. So gewinnen Sie Investoren und Käufer mit Vorstellungskraft, die verhandlungsbereit zur Besichtigung kommen. Verwandeln Sie die Fotos Ihres nächsten Sanierungsobjekts mit imovpro.ai in ein professionelles Video.

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