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Jahresendplan für Makler: Das Jahr stark abschließen und die Pipeline für Januar jetzt aufbauen
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Jahresendplan für Makler: Das Jahr stark abschließen und die Pipeline für Januar jetzt aufbauen

3. Oktober 20267 Min. Lesezeit

Für viele Immobilienmakler ist das letzte Quartal reiner Überlebensmodus: Man läuft festgefahrenen Abschlüssen hinterher, hofft auf eine rechtzeitige Finanzierungszusage und schaltet ab Mitte Dezember gedanklich ab. Dann kommt der Januar, und der Kalender ist leer – weil in den Wochen davor nichts gesät wurde.

Tatsächlich entscheidet das letzte Quartal über zwei Jahre auf einmal. Es entscheidet, wie viele Verkäufe noch vor dem 31. Dezember beurkundet werden, und mit wie vielen aktiven Kunden Sie ins neue Jahr starten. Dieser Artikel zeigt einen konkreten Plan für beide Ziele.

Oktober: eine ehrliche Bestandsaufnahme der Pipeline

Der erste Schritt: Gehen Sie alle laufenden Vorgänge durch und bewerten Sie sie ohne Wunschdenken. Für jeden gilt eine einfache Frage: Kann dieser Vorgang realistisch noch in diesem Jahr zum Notartermin kommen?

  • Priorität A: Käufer hat zugesagt, Finanzierung beantragt oder bewilligt, Unterlagen weitgehend vollständig, Kaufvertragsentwurf beim Notar;
  • Priorität B: entschlossener Käufer nach Besichtigung, aber noch ohne verbindliche Zusage oder ohne Rückmeldung der Bank;
  • Priorität C: echtes Interesse, aber ein Zeitplan, der erst im nächsten Jahr aufgeht.

A-Vorgänge bekommen ein wöchentliches Follow-up: bei der Bank den Stand der Bewertung erfragen, Grundbuchauszug, Energieausweis und Teilungserklärung prüfen, den Notartermin so früh wie möglich festlegen. Im Dezember arbeiten Notariate, Banken und Behörden mit dünner Besetzung und vollen Kalendern – was auf die letzten zwei Wochen verschoben wird, rutscht leicht in den Januar.

B-Vorgänge brauchen einen konkreten Anstoß: ein Datum, eine Bedingung, einen Grund, jetzt zu entscheiden. C-Vorgänge werden nicht aufgegeben, sondern wandern mit einer Notiz zum nächsten Schritt auf die Januarliste.

Die „Vielleicht nach dem Sommer“-Eigentümer reaktivieren

Jeder Makler hat Eigentümer, die auf der Strecke geblieben sind: abgelaufene Alleinaufträge ohne Verkauf, Verkäufer, die lieber abwarten wollten, Menschen, die sagten: „Wir schauen nach dem Sommer noch mal.“ Der Sommer ist vorbei. Jetzt ist der richtige Moment für den Anruf.

Das Gespräch sollte nicht lauten „Wollen Sie noch verkaufen?“, sondern etwas Neues bieten: Was wurde in der Nachbarschaft zuletzt verkauft, wie haben sich die Angebotspreise entwickelt, welche Käufer sind gerade aktiv. Ein Eigentümer, dessen Auftrag bei einem anderen Makler ausgelaufen ist, ist oft der wärmste Kontakt überhaupt – die Verkaufsentscheidung ist längst gefallen, nur das Ergebnis hat nicht überzeugt.

Jahresendmotive von Verkäufern und Investoren

Der Kalender beeinflusst Entscheidungen. Manche Eigentümer möchten den Verkauf aus steuerlichen oder familiären Gründen noch in diesem Jahr abschließen, manche Kapitalanleger wollen ihr Portfolio vor dem Jahreswechsel neu ordnen, und manche Käufer möchten das neue Jahr schon im neuen Zuhause beginnen. Steuerberatung ist nicht Aufgabe des Maklers – dieses Gespräch gehört zum Steuerberater des Kunden –, aber die Frage gehört dazu: „Gibt es einen Grund, lieber in diesem oder erst im nächsten Jahr abzuschließen?“ Die Antwort verändert die Priorität des Vorgangs.

Akquirieren, während die Konkurrenz Pause macht

Im Dezember fährt ein großer Teil des Marktes herunter. Viele Makler reduzieren ihre Aktivität, Inserate veralten, das Telefon klingelt seltener. Wer weiterarbeitet, hat weniger Konkurrenz um die Aufmerksamkeit derjenigen, die tatsächlich über einen Verkauf oder Kauf nachdenken.

Wer im Januar oder Februar verkaufen möchte, bespricht das oft über die Feiertage in der Familie. Taucht Ihr Name genau dann auf – mit einer hilfreichen Nachricht, einer kostenlosen Wertermittlung oder einem Beitrag zum Markt –, sind Sie mit guter Wahrscheinlichkeit der erste Makler, der angerufen wird.

Der Content-Plan: Jahresrückblick und Ausblick

Zwei Inhalte funktionieren zum Jahresende fast immer: der Rückblick auf den lokalen Markt (was in Ihrer Region passiert ist, welche Objektarten besonders gefragt waren, wie sich die Vermarktungsdauer in Ihrem eigenen Bestand verändert hat) und der Ausblick auf das nächste Jahr (was Sie vor Ort beobachten, welche Fragen Kunden stellen, was Sie Käufern und Verkäufern raten).

Sie müssen weder Zahlen erfinden noch Studien zitieren, die Sie nicht gelesen haben. Ihre eigene Erfahrung ist glaubwürdiger als jede allgemeine Statistik. Mit imovpro.ai machen Sie aus diesen Notizen in wenigen Minuten ein kurzes Video, einen Social-Media-Beitrag und einen Newsletter-Text – statt ein ganzes Wochenende mit Content-Produktion zu verbringen.

Der 10-Wochen-Kalender bis zum Jahresende

  • Woche 1: vollständige Pipeline-Analyse und A/B/C-Einstufung;
  • Woche 2: Liste abgelaufener Aufträge und „Nach dem Sommer“-Eigentümer; erste Anrufe;
  • Woche 3: intensives Follow-up der A-Vorgänge; Unterlagen und Fristen mit Banken und Notar abstimmen;
  • Woche 4: Jahresrückblick erstellen und veröffentlichen;
  • Woche 5: zweite Runde Eigentümerkontakte; aktualisierte Wertermittlungen anbieten;
  • Woche 6: B-Vorgänge zur Zusage oder Entscheidung führen; Notartermine für A-Vorgänge fixieren;
  • Woche 7: persönliche Nachricht an frühere Kunden – um Empfehlungen bitten;
  • Woche 8: Ausblick auf das nächste Jahr veröffentlichen; aktive Akquise im eigenen Gebiet;
  • Woche 9: offene Beurkundungen abschließen; persönliche Weihnachtsgrüße;
  • Woche 10: Januarliste erstellen: wen anrufen, welche Objekte vorbereiten, welche Besichtigungen planen.

Die Kennzahlen, die sich lohnen

  • Anzahl der A-, B- und C-Vorgänge, wöchentlich aktualisiert;
  • Bis zum 31. Dezember vereinbarte und durchgeführte Notartermine;
  • Erneut kontaktierte Eigentümer und vereinbarte Bewertungstermine;
  • Neu gewonnene Vermarktungsaufträge im Quartal;
  • Qualifizierte Leads für Januar, jeweils mit festgelegtem nächsten Schritt.

Es geht nicht darum, Rekorde zu brechen, sondern genau zu wissen, wo Sie stehen. Eine einfache Tabelle oder das Dashboard Ihres CRM, jeden Montag geprüft, reicht, um das Tempo zu halten.

Das Fazit für die Praxis

Wer das letzte Quartal als tote Zeit behandelt, startet ohne Abschlüsse und ohne Kunden in den Januar. Wer es als zwei parallele Projekte begreift – abschließen, was möglich ist, und säen, was danach kommt –, beginnt das Jahr mit Vorsprung. Wenn Sie Ihre Jahresend-Inhalte, Objektvideos und Exposé-Texte ohne stundenlangen Aufwand erstellen möchten, testen Sie imovpro.ai und investieren Sie die gewonnene Zeit in das, was wirklich Abschlüsse bringt: Gespräche mit Kunden.

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